
Über uns
Mein Name ist Kimberly van Leeuwen. Zusammen mit meinen Kindern, meinem Hund und meinen Savannah-Katzen lebe ich seit 2025 in dem gemütlichen Dorf Haelen.
Ich bin 1991 geboren. Ich bin hier in einer liebevollen Familie aufgewachsen, in der Platz für die unterschiedlichsten Haustiere war – von Hunden über Katzen bis hin zu Rennmäusen. Meine Liebe zu Tieren war selbstverständlich – aber mein Herz gehörte den Katzen.
Meine ersten Erfahrungen mit Rassekatzen, Katzenausstellungen und allem, was dazugehört, machte ich mit zwölf Jahren, als meine Mutter beschloss, Burmilla-Katzen zu züchten. Diese Rasse ist eine Kreuzung aus Chinchilla-Perser und Burma. Mit zwölf Jahren lernt man als Kind sehr viel, und ich fand alles unglaublich interessant und half unheimlich gern bei der Pflege der Kätzchen. Das hat mich sehr beeindruckt.



Nach einigen Jahren gab meine Mutter die Burmillas-Zucht auf, doch irgendwann kehrte die Leidenschaft zurück. Etwa sieben Jahre später begann sie wieder mit einer anderen Katzenrasse, der Ägyptischen Mau. Inzwischen war ich erwachsen und konnte ihr auf einem anderen Niveau helfen. So repräsentierte ich die Rasse beispielsweise auf Katzenausstellungen für meine Mutter.
Während meiner Schulzeit fand ich einen Nebenjob in einem Katzenhotel. Dort wurden Katzen untergebracht, deren Besitzer längere Zeit verreist waren und die sich die beste Versorgung für ihre Lieblinge wünschten. Viele davon waren reinrassige Katzen. Dadurch kam ich auf ganz neue Weise mit Katzen in Kontakt. Meine Arbeit umfasste die komplette Pflege der Katzen, aber auch viel Putzen. Da ich Katzen liebe, waren die Reinigungsarbeiten für mich Nebensache, und ich arbeitete mehrere Jahre mit großer Freude im Katzenhotel und lernte dabei viel.


Nach dem Abitur wählte ich einen Studiengang, der zu meinen Fächern passte und mir eine vielversprechende Zukunft versprach. In der Praxis vermisste ich jedoch den Bezug zu Tieren im Studium – ich wechselte von Angewandter Wissenschaft zu Tierhaltung und Nutztierhaltung. Dort fühlte ich mich sofort wohl und erwarb viel Wissen über Haustiere, Nutztiere und Wildtiere – Wissen, von dem ich noch heute profitiere.
Während meines Studiums hatte ich die Möglichkeit, mich intensiv mit Katzen und Katzenartigen zu beschäftigen. Ich forschte zur Domestizierung der Katze, den Ursprüngen von Katzenrassen und den negativen Folgen der Überzüchtung. Parallel dazu absolvierte ich ein Praktikum in Südafrika, wo ich die Unterschiede zwischen von ihren Müttern aufgezogenen und von Hand aufgezogenen Geparden untersuchte, insbesondere im Hinblick auf ihre Gesundheit, ihr Temperament und ihren Nachwuchs. Diese Zeit hat mich sehr geprägt, und ich habe viele schöne Erinnerungen daran.
Nach meiner Rückkehr konzentrierte ich mich auf meinen Studienabschluss und suchte nach einer Aufgabe, die meinen Interessen entsprach. Fündig wurde ich bei der Zodiac Nature Watch Foundation im Zooparc Overloon, wo ich die Möglichkeiten eines Botschafterprogramms für Servale untersuchte. Dafür erstellte ich einen umfassenden Bericht, der alle Aspekte eines solchen Programms abdeckte, darunter Gesetze und Verordnungen, ethische Fragen, Zoonosen, Protokolle und praktische Anwendung. Damals ahnte ich natürlich noch nicht, welche Rolle Servale in meiner Zukunft spielen würden.



Nach meinem Studium konzentrierte ich mich auf meine Zukunft. Es war mein Traum, Mutter zu werden, und schon bald lernte ich jemanden kennen, mit dem ich eine Familie gründen wollte. Meine Kinder wurden zu meiner obersten Priorität. Mein Wunsch, meiner Leidenschaft für Katzen nachzugehen, musste erst einmal warten.
Dennoch kehrte der Drang zurück, insbesondere nach der Geburt meiner jüngsten Tochter im Jahr 2020. Meine Karriere hatte mich in eine ganz andere Richtung geführt; beruflich beschäftige ich mich mit Naturschutzrecht. Abgesehen von der Pflege meiner eigenen Katzen hatte ich in den letzten Jahren nur wenig praktischen Kontakt zu ihnen.
Ich stöberte online in den sozialen Medien und kam durch Mundpropaganda zufällig mit einem Savannah-Züchter in Kontakt. So stieß ich auf eine Savannah, die dringend ein neues Zuhause brauchte. Der Kater wurde in Belgien gehalten, wo die Haltung von Savannahs jedoch verboten ist. Es bestand die Gefahr, dass er eingeschläfert würde, obwohl er kerngesund war. Wenige Tage später saß ich im Auto, um die Savannah abzuholen, ohne wirklich zu wissen, was für eine Katze ich da mit nach Hause brachte. Aber ich konnte es nicht übers Herz bringen, ihn seinem Schicksal zu überlassen. Und so kam Noa in mein Leben, und anstatt ihn weiterzuvermitteln, darf dieser liebe und anhängliche Kater nun den Rest seines Lebens bei uns verbringen.


Ich habe immer Kontakt zu der Savannah-Züchterin gehalten, die mir damals Noa empfohlen hatte. Jetzt, wo meine Kinder etwas älter sind, verspürte ich wieder den Drang, mich intensiver mit Katzen zu beschäftigen. Genau in diesem Moment meldete sich die Züchterin bei mir und sagte, sie hätte einen Wurf F6-Kätzchen. Ob ich da nicht interessiert war? Meine Neugier war geweckt. Dank Noa hatte ich bereits Erfahrung mit Savannahs gesammelt und mich intensiv mit der Zucht dieser Rasse auseinandergesetzt. Die Entscheidung fiel schnell, und ich kaufte ein weibliches Kätzchen aus dem F6-Wurf. Mit Gaia trete ich in die Fußstapfen meiner Mutter und gründe meine eigene Katzenzucht.


Ich habe die Katzenzucht offiziell angemeldet und den Namen SavVal gewählt. Dieser Name setzt sich aus Savannah und Serval zusammen und verweist auf die Katzenrasse und ihre Herkunft. Gemeinsam mit unseren Savannah-Katzen streben wir nach einer schönen Zukunft und dem Gedeihen der Katzenzucht SavVal.
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