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F3 Savannah Noa buiten met Savannah fokker

Lernen und Abenteuer: Wochen 5 bis 8

  • Autorenbild: Cattery SavVal
    Cattery SavVal
  • vor 6 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Die ersten acht Wochen sind vorbei, und ich bin immer noch erstaunt, wie schnell sich die Kätzchen entwickeln. In den ersten vier Wochen konnten sie kaum etwas und lagen die meiste Zeit nur herum. Jetzt flitzen sie aber durchs ganze Haus, vom Erdgeschoss bis zum Obergeschoss. Eins ist sicher: Hier ist immer jede Menge Leben im Haus!


In den letzten Wochen ist wieder viel passiert. Die Kätzchen gewöhnen sich langsam an feste Nahrung, die Katzentoilette und die anderen Mitbewohner, und der Fotograf war wieder da.


Von Milch bis zu fester Nahrung

Im letzten Blogbeitrag hatten wir erwähnt, dass wir mit der Fütterung von Katzenbabys begonnen haben. Der Übergang von Muttermilch zu Pastete ist recht groß, daher bereiten wir anfangs noch einen Brei aus Katzenmilch (Milchpulver und Wasser) und Katzenbabypastete zu, um die Kätzchen an den Fleischgeschmack zu gewöhnen. Nach und nach erhöhen wir den Anteil an Pastete und verringern die Milch, bis sie schließlich nur noch Katzenbabypastete fressen.



Wir stellten fest, dass Luna und Kira sich erst noch an den Geschmack des neuen Futters gewöhnen mussten, Nami hingegen hatte damit keine Probleme und begann, das Nassfutter ihrer Mutter selbst zu fressen; das Trockenfutter war bei ihr auch schon ein Hit.


Nach etwa einer Woche fraßen alle Kätzchen die Kittenpastete und miauten begeistert danach, wenn es Fütterungszeit war. Als letzten Schritt der Umstellung auf feste Nahrung mischten wir die Pastete gelegentlich unter das Kitten-Trockenfutter, damit sie sich auch daran gewöhnen konnten. Jetzt fressen sie das Trockenfutter pur, bekommen zusätzlich Nassfutter für Kitten und dürfen weiterhin regelmäßig bei Gaia säugen.


Töpfchentraining

In der fünften Woche begannen wir, die Katzentoilette einzuführen. In den ersten Wochen hielt Gaia das Nest selbst sauber, doch durch die Futterumstellung veränderte sich auch der Kot. Daher war es Zeit für das Stubenreinheitstraining. Wir stellten eine kleine, flache Katzentoilette mit gepressten Holzpellets in das Katzengehege, und schon bald begannen die Kätzchen, gelegentlich hinein zu urinieren und zu koten. Das klappte natürlich nicht bei allen Kätzchen sofort, aber nach und nach wurden die kleinen Missgeschicke seltener.


Einführung in andere Tiere

In den ersten vier Wochen durfte Noa, unsere andere Savannah-Katze, Gaias Kätzchen ab und zu besuchen. Gaia ist sehr beschützerisch, und deshalb durfte Noa in den ersten Wochen kaum mehr als sein Gesicht zeigen. Jetzt, da die Kätzchen etwas älter sind, zeigen sie von selbst mehr Interesse an Noa und suchen regelmäßig seine Nähe. Gaia ist damit nicht immer einverstanden und stellt sich bei Begegnungen immer noch gelegentlich zwischen Noa und die Kätzchen. Manchmal haben sie Glück und Noa darf eine Weile auf sie aufpassen.



Neben Noa haben wir auch einen Hund im Haus: unseren Weißen Schweizer Schäferhund Akylo. Akylo ist ein junger Hund, anderthalb Jahre alt, und sehr neugierig und aufgeschlossen gegenüber den Katzen und Kätzchen. Gaia findet das oft nicht so toll, besonders jetzt, wo sie selbst Kätzchen hat! Seit die Kätzchen fünf Wochen alt sind, leben sie unten im Wohnzimmer in einem Katzengehege. Dort hatten sie ihre ersten Begegnungen mit dem Hund. Kira, Luna und Nami fanden ihn sehr einschüchternd und zeigten das, indem sie ihre Schwänze hochstellten und fauchten. Jetzt, nach ein paar Wochen, hat sich dieses Verhalten weitgehend gelegt, und die Kätzchen sind auch ab und zu neugierig auf den Hund.


Spielen und Abenteuer

Jetzt, wo die Kätzchen nicht mehr so wackelig auf den Pfoten stehen und mehr Gleichgewicht haben, fangen sie an, miteinander zu spielen und zu toben. Luna, Kira und Nami wird es nie langweilig. Es findet sich immer ein Spielkamerad in der Nähe, und wenn nicht, basteln Mama und Noa auch lustige Spielgefährten.



Die Mädchen gewinnen immer mehr Selbstvertrauen und begeben sich aus eigenem Antrieb auf Abenteuer. Kira ist die Mutigste von allen und geht oft voran! Gaia ist davon wenig begeistert und hält die Kleinen lieber an einem Ort, weshalb Kira regelmäßig am Nacken gepackt und zu den anderen Schwestern zurückgezerrt wird.


Die Kätzchen sind mittlerweile acht Wochen alt und kennen das Haus schon recht gut, weshalb sie regelmäßig in verschiedene Richtungen laufen. Wie andere Katzenmütter musste auch Gaia die Kontrolle über ihre Töchter etwas abgeben und aufgeben, sie alle an einem Ort festzuhalten.



Neben dem Spielen untereinander und mit den anderen Katzen toben die Kätzchen auch eifrig mit Katzenspielzeug wie Angelruten. Meine Töchter finden es toll, mit den Kätzchen zu spielen und sich mit ihnen zu beschäftigen, und nach einer ausgiebigen Spielstunde ist es Zeit für ein Mittagsschläfchen.



Auf dem Foto

Unsere lieben Freundinnen, die Portegies-Schwestern, waren wieder da, um Fotos von den Kätzchen Gaia und Noa zu machen. Es sind so viele wunderschöne Fotos entstanden, dass die Auswahl unmöglich ist. Hier ist eine Auswahl der schönsten.



Zum Schluss noch ein paar interessante Fakten :

  • In der fünften Woche begann die hellblaue Farbe der Iris langsam zu verblassen. Jetzt, mit acht Wochen, ist die endgültige grüne Farbe bereits deutlich sichtbar, kann sich aber bis zum fünften Monat noch intensivieren.

  • In der sechsten Woche wurden die Kätzchen zum zweiten Mal entwurmt.

  • Ab der 7. Woche kann ein Kätzchen seine Körpertemperatur selbst regulieren und ist nicht mehr auf die Wärme der Mutterkatze angewiesen.


Das war’s für heute. Nach diesem Blogbeitrag folgt ein weiterer über die letzten Wochen in der Katzenzucht SavVal. Danach ziehen die Kätzchen in ihre neuen Besitzer um. In den letzten Wochen werden sie noch zweimal vom Tierarzt untersucht, zwei Fotografen besuchen sie, und wir setzen die Sozialisierung fort.



 
 
 

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